Erderwärmung von „nur“ 1,5 Grad:

  • Nur halb so viele Menschen würden unter Wassermangel leiden.
  • Es würde weniger Hitzetote geben. Auch an Smog und Infektionskrankheiten würden weniger Menschen sterben.
  • Der Meeresspiegel würde um fast zehn Zentimeter weniger ansteigen.
  • Nur halb so viele Wirbeltiere und Pflanzen würden den Großteil ihres Lebensraums einbüßen.
  • Generell würde es deutlich weniger Hitzewellen, Starkregen und Dürren geben.
  • Es könnte verhindert werden, dass die Eisdecke der westlichen Antarktis in eine unaufhaltsame Schmelze gerät.
  • Eine Reduzierung der Erwärmung auf insgesamt 1,5 Grad könnte gerade genug sein, damit die meisten Korallenriffe der Welt nicht absterben.

Um die 1,5-Grad-Grenze einzuhalten, sollte laut des IPCC-Sonderberichts der weltweite Kohlendioxidausstoß 2020 seinen Höhepunkt erreichen und danach deutlich absinken. Auch müsse bis 2050 Treibhausgasneutralität erreicht sein. Präzisiert wird das „“CO2-Budget““, das der Menschheit für ein Einhalten der 1,5-Grad-Grenze noch zur Verfügung steht. Um dieses Ziel mit einer Wahrscheinlichkeit von zwei Dritteln zu erreichen, dürften nur noch 420 Milliarden Gigatonnen CO2 ausgestoßen werden. Dieses CO2-Budget dürfte ohne Umsteuern innerhalb der nächsten zehn Jahre aufgebraucht sein. Die Kosten für den Umbau des Energiesektors dürften laut IPCC bis 2035 etwa 2,1 Billionen Euro betragen. Ähnlich drastische Maßnahmen wären bei Verkehr und Landwirtschaft notwendig.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.